Die Zwei

Die beiden Marktprofis verraten ihre ganz persönlichen Wiesenmarkthighlights und -erlebnisse.

Redaktion: Gibt es bezüglich des Jugendschutzes gesonderte Regelungen?
Bürgermeister: Die Polizei ist immer am Wiesenmarktunterwegs und kontrolliert ob die Vorschriften eingehalten werden.
Marktmeister: Es gelten nach Gesetz dieselben Ausgehzeiten, wie sonst auch.

Redaktion: Wie war der Wiesenmarkt früher? Was hat sich verändert?
Bürgermeister: Um 1960 herum hat es am Wiesenmarktmontag ein Hochwasser gegeben und es mussten Wägen mit Elefanten aus dem Dreck gezogen werden. Der alte Bahnhof war komplett überflutet.
Marktmeister: Bis in die 70er Jahre hat es einen Viehmarkt gegeben, bei dem man hauptsächlich Rinder kaufen konnte. Die Ringe in der Stadtmauer in der heutigen Allee-Straße erinnern noch daran. Seit mindestens den 50igern haben Karusselle wie das Riesenrad und Ringelspiel ihren Platz auf der Wiese.

Redaktion: Was ist eure Lieblingsmusik am Wiesenmarkt?
Bürgermeister: Am liebsten höre ich die Musik im Breznik-Zelt.
Marktmeister: Da ich selbst als Musiker bei der Band „Die Buben“ mitspiele ist auch meine Bühne im Breznik-Zelt der Ort meiner Lieblingsmusik.

Redaktion: Fährt ihr gerne mit der Geisterbahn?
Bürgermeister: Ja, das gehört für mich dazu.
Marktmeister: Die Geisterbahn hat bereits einen nostalgischen Charakter und deshalb amüsiere mich auch jedes Jahr aufs Neue bei einer Fahrt.

Redaktion: Welches Karussell gefiel euch in der Kindheit am besten?
Bürgermeister: Mit einer Fahrt mit dem Autodrom und der Rundumschaukel konnte man mir die größte Freude machen. Ich freute mich schon das ganze Jahr darauf.
Marktmeister: Das Autodrom war früher, sowie auch noch heute der Treffpunkt schlechthin. Als Kind war es für mich das Highlight.

Redaktion: Was eurer Meinung nach die bedeutendste Verbesserung am Markt in den letzten Jahren?
Bürgermeister: Die Ausweitung des Kanalsystems. Jedes Zelt besitzt mittlerweile seinen eigenen Kanalanschluss. Des Weiteren die ausgedehnte Wasserversorgung mit Trinkwasserqualität, sowie der Ausbau des elektrischen Netzes am Wiesengelände verschaffen den Ausstellern und Wirten eine Erleichterung.
Marktmeister: Die befestigten Wege und die Straßen rund um das Marktgelände ermöglichen eine reibungslose Zustellung von Waren auf das Gelände, sorgen für Sicherheit und auch bei extremeren Wetterverhältnissen für gut begehbare Wege.

Redaktion: Was könnte am Wiesenmarkt der Umwelt zu Liebe verbessert werden?
Bürgermeister: Wir haben eine geregelte Mülltrennung auf der “Wies’n”. Natürlich könnte es weniger Plastik geben.
Marktmeister: Es wäre wünschenswert, wenn die Verwendung von Einweg-Besteck reduziert werden würden.

Redaktion: Wie sieht für euch ein ideales „Wies ́n-Wetter“ aus?
Bürgermeister: Es sollte bewölkt sein und 26 Grad haben.
Marktmeister: Nicht zu warm und nicht zu kalt. Wünschenswert wären auch vier regenfreie Markttage.

Redaktion: Braucht ihr nach dem Wiesenmarkt Urlaub?
Bürgermeister: Wir sind beide rund um die Uhr am Markt vertreten und kontrollieren den reibungslosen Ablauf. Nach dem Markt am Dienstag brauche ich schon ein wenig Erholung.
Marktmeister: Aufgrund des Schlafdefizits während des Wiesenmarktes habe ich danach zwei Wochen frei, um mich zu erholen.

Redaktion: Was geschieht mit dem Geld das die Gemeinde am Wiesenmarkt einnimmt?
Bürgermeister: Die Vor- und Nachbereitungen für den Markt sind mit viel Arbeit und hohen Kosten verbunden, …
Marktmeister ergänzt: …deshalb ist der Wiesen- markt auch kein Profitgeschäft für die Gemeinde, sondern eine Bereicherung der heimischen Wirtschaft.