Gesetz á la Bleiburg

Im Vorfeld zum Bleiburger Wiesenmarkt 2016 herrschte unter den Ausstellern und Gastronomiebetrieben eine große Aufregung bezüglich der Verpflichtung zum Einsatz einer Registrierkassa.
Gemäß den bis dahin geplanten Bestimmungen waren nämlich Umsätze unter Zeltdächern – egal welcher Größe – registrierkassenpflichtig. Dies hätte etliche kleinere Aussteller und Gastronomiebetriebe zum Aufgeben ihres Standes am Wiesenmarkt bewogen. Durch hartnäckiges Urgieren und zahlreiche Schreiben an Wirtschaftskammer, Finanzministerium sowie politische Entscheidungsträger seitens des Marktmeisters der Stadtgemeinde Bleiburg, Prof. Arthur Ottowitz wurde diese Regelung nunmehr seitens des Finanzministeriums geändert. An dieser Stelle sei Nationalrat Gabriel Obernosterer (ÖVP) besonders gedankt, der sich maßgeblich für die Änderung dieser Bestimmungen durch das Bundesministerium für Finanzen eingesetzt hat.
Nunmehr fallen laut geltendem Erlass vom 4. August 2016 auch Umsätze in Zelten – sofern der Jahresumsatz im Freien unter € 30.000,- liegt – unter die sogenannte „Kalte-Hände-Regelung“ und sind somit nicht registrierkassenpflichtig.
Diese nunmehr für ganz Österreich geltende Regelung stellt eine wesentliche Erleichterung vor allem für kleinere Wirtschaftsbetriebe dar.
Ein großer Dank an Alle die an dieser wichtigen Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen mitgewirkt haben.